Adolph Kolping

Adolph Kolping wurde als Sohn eines Schäfers 1813 in Kerpen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schuhmacher ging er als Geselle nach Köln. Dort lernte er die Lebensumstände der Handwerker kennen.

Nachdem er sein Abitur nachgeholte hatte studierte er von 1841-1844 Theologie in München und Bonn. Nach der Ausbildung im Priesterseminar Köln wurde er 1845 in der Minoritenkirche in Köln zum Priester geweiht. Seine erste Kaplansstelle trat er in Elberfeld (heute Wuppertal-Elberfeld) an, wo er mit den Menschen in Kontakt kam, die nicht von den Auswirkungen der Industrialisierung profitierten. In Elberfeld lernte er den Volksschullehrer Gregor Breuer kennen, der sich als erster der Not der Arbeiter annahm.

 

Nachdem Adolph Kolping im Frühjahr 1849 als Domkaplan nach Köln zurückgekehrt war, gründete er am 6. Mai 1849 den Katholischen Gesellenverein. Von da an verbreitete sich die Idee seines Werkes in ganz Deutschland, Europa und in die Welt hinaus.

Noch zu seinen Lebzeiten wurde ein Gesellenverein in den USA gegründet. Adolph Kolping war bis zu seinem Tod am 4. Dezember 1863 Präses des Gesellenvereins. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Minoritenkirche, dessen Rektor er seit November 1862 war.

 

www.adolphkolping.de

Lebenslauf auf der Homepage des Bundesverbandes

Kolpingsfamilien

Aus den Gesellenvereinen von damals sind heute Kolpingsfamilien geworden. Hierin sind die Mitglieder organisiert. Als Orte des Glaubens bieten sie suchenden und fragenden Menschen eine religiöse Heimat. Als engagierte Laien wollen wir kirchliches Leben und Handeln in unserem Bistum aktiv mitgestalten. Im Erzbistum Köln gibt es über 100 Kolpingsfamilien, die über den Diözesanverband vernetzt sind.

Hier sind alle unsere Kolpingsfamilien im Erzbistum zu finden.

Kolpingwerk Landesverband Nordrhein-Westfalen

Der Landesverband NRW ist ein Zusammenschluss der fünf Diözesanverbände und der dazugehörigen Bildungswerke in Nordrhein-Westfalen: Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn. Der Arbeitsschwerpunkt liegt in der politischen Interessensvertretung gegenüber der Landesregierung in Düsseldorf.

Mit seinen knapp 100.000 Mitgliedern ist das Kolpingwerk Landesverband NRW der größte Landesverband innerhalb der Landes- bzw. Regionalebene des Kolpingwerks in Deutschland.

 

 

 

 Weitergehende Informationen gibt es von den einzelnen Diözesanverbänden unter den folgenden Links

Kolpingwerk Deutschland

Auf der Grundlage des Evangeliums und der Katholischen Soziallehre engagieren sich bundesweit mehr als 250.000 Mitglieder in mehr als 2.600 Kolpingsfamilien.

Das Kolpingwerk Deutschland nimmt aktiv an den Möglichkeiten gesellschaftlicher und politischer Mitwirkung teil und engagiert sich mit und für junge Menschen, in der Arbeitswelt, stärkt Familien und setzt sich für gerechte Verhältnisse in der Einen Welt ein.

 

Hier gehts zur Website des Kolpingwerk Deutschland

www.kolping.de

Kolping International

Auf der Grundlage der katholischen Soziallehre, die von Adolph Kolping mitbegründet wurde, engagiert sich das internationale Kolpingwerk mit seinen ca. 400.000 Mitgliedern in 60 Ländern der Erde für eine sozial gerechte Veränderung der Gesellschaft.

Aktiv kämpft KOLPING INTERNATIONAL in den Partnerländern gegen Armut. Durch Hilfe zur Selbsthilfe, wie zum Beispiel Kleinkredite, soll der Einzelne gestärkt werden. Auf diese Weise trägt der Verband dazu bei, dass weltweit Zivilgesellschaften entwickelt werden.

 

Hier geht es zur Website des Kolpingwerk International

Webseite des Internationalen Kolpingwerkes