Freitagsklick: Zu Besuch beim Erzbischof

Fri Sep 15 08:00:00 CEST 2017
Kardinal Rainer Maria Woelki ist dem Kolpingwerk schon seit Jahrzehnten eng verbunden: Seine erste Kaplanstelle hatte er an St. Marien in Neuss - und war gleichzeitig Präses der Kolpingsfamilie. Am 30. August war das Präsidium des Kolpingwerks DV Köln bei ihm zu Gast

Junge Familien im Glauben stärken

v. l. n. r.: Peter Jansen, Dr. Tobias Kanngießer, Katja Joussen, Sabine Terlau, Rainer Maria Kardinal Woelki, Martin Rose, Leonore Overberg, Benedikt Volberg

Ehe und Familie zu stärken – das ist ein wichtiges Anliegen des Erzbischofs. Daher interessierte er sich besonders für die neue Verortung der Aufgaben des Familienbunds der Katholiken unter dem Dach des Kolpingwerks DV Köln. Die Vorsitzende des zuständigen Fachgremiums, Leonore Overberg, erläuterte das Anliegen, ein familienpolitisches Netzwerk in der Diözese ins Leben zu rufen.

Kardinal Woelki sprach sich dafür aus, den Eltern geistliche Angebote zu machen, die ihre Kinder in den katholischen Kindergärten im Erzbistum Köln anmelden. Die jungen Familien im Glauben zu stärken – das ist für den Kardinal eine zentrale Aufgabe.

Aber auch in gesellschaftspolitischen Fragen bat der Kardinal das Thema Ehe und Familie noch einmal besonders in den Blick zu nehmen.

Christus in die Mitte nehmen

Was hält eine Kolpingsfamilie zusammen? Was stärkt sie für die Zukunft? Wie kann sie Heimat geben? Für Kardinal Woelki liegen die Anworten im pastoralen Zukunftsweg. Für ihn sind kleine, christliche Gemeinschaften die Zukunft der Kirche. Eine solche Gemeinschaft kann auch die Kolpingsfamilie sein, wenn  ihre Mitte Christus ist, sie sich um kranke und alte Mitglieder kümmert, sie nicht nur um sich selber kreist und nachrangige Themen ins Zentrum stellt.

Auf den Spuren Adolph Kolpings

Dr. Tobias Kanngießer übergab dem Kardinal die aktuelle Ausgabe der Begleitbroschüre zu den Kolping-Stadtführungen des DV Köln. Damit verbunden war die herzliche Einladung an den Kardinal sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Generalvikariat, sich mit den ausgebildeten „Spurensuchern“ auf den Weg zu machen.

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

 

Zurück