Freitagsklick: Kunstwerke aus Wachs

Fri Jan 12 08:00:00 CET 2018
"Das höre ich oft: Ich gehe zwar nicht in den Gottesdienst, aber ich gehe gern in die Kirche und zünde eine Kerze an", sagte Diözesanpräses Peter Jansen, als er am 3. Januar in der Lagerhalle der Kerzenfabrik Schlösser in Köln-Marsdorf einen "Gottesdienst am Arbeitsplatz" feierte.

Zwischen Regalen und Euro-Paletten hörten vierzig Mitarbeiter und Gäste gespannt zu, als Peter Jansen über den Wert ihrer Arbeit und jeder einzelnen angezündeten Kerze sprach: „Jeder, der eine Kerze anzündet, hat etwas auf dem Herzen. Er hat ein Anliegen, das er abgeben möchte. Auch wenn er die Kirche längst verlassen hat, hört Gott sein Gebet – die Kerze zeugt davon!“

Mit einer Kerze könne man sein Gebet symbolhaft abgeben. Deshalb sprach sich Peter Jansen dafür aus, Kirchen als Orte zu schützen und zu bewahren, an denen man bei Gott alles ablegen könne, was belastet. Stefan Zimmermann, der Inhaber der Kerzenfabrik Schlösser, dankte dem Diözesanpräses herzlich für den spirituellen Auftakt zur Hausmesse. Seit zehn Jahren stellt die Kerzenfabrik zum Jahresbeginn die neuen Kerzenkreationen vor – jede einzelne ein handgearbeitetes Unikat. Wachsbildnerin Katharina Schneider entwirft und gestaltet seit zehn Jahren Kerzen – mit großer Begeisterung für ihren Beruf und Liebe zum Detail. Jedes Jahr entwickelt sie mit ihrer Kollegin eine neue Kollektion von Osterkerzen – farbenfrohe Kunstwerke aus Wachs.

Birgit und Stefan Zimmermann mit Peter Jansen.

Stephan Zimmermann schätzt den persönlichen Kontakt zu den Gästen der Hausmesse: „Für uns ist es wichtig, dass unsere Kunden zu uns kommen. Wir wollen wissen, was sie sich wünschen! Wir produzieren zwar in großen Stückzahlen, aber wir betreuen unsere Kunden ganz individuell!“

Text: Kolpingwerk DV Köln/bw

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