Freitagsklick: Großväter-Enkel-Tage

Fri Apr 21 08:00:00 CEST 2017

Forschungsreise in die Vulkan-Eifel

Fledermäuse und Vulkane – diese Wunder der Natur erforschten Großväter und ihre Enkel vom 10. - 13. April im Naturfreundehaus Laacher See. Unter der bewährten Leitung von Sabine Terlau und Matthias Bierth erlebten 19 Großväter und 23 Enkel Abenteuer in echter Kolping-Gemeinschaft.

Winterschlaf im Lava-Keller

Mit einem Erdbeben ging es los: Beim Besuch des „Lava-Dome“ im Deutschen Vulkanmuseum in Mendig erlebten die Großväter und Enkel einen simulierten Vulkanausbruch. Dann ging es in die Tiefe: Die Besucher stiegen 150 Stufen in den Lava-Keller hinab. Hier wurden früher Mühlsteine aus Basalt geschlagen. Jetzt ist Ruhe eingekehrt: Mehr als 30 000 Fledermäuse verbringen hier ihren Winterschlaf.

Ein geologisches Fenster in die Vergangenheit

An der Wingertsbergwand staunten die Besucher über die Spuren des letzten Vulkanausbruchs vor 12 900 Jahren. Bei einem Spaziergang um den Laacher See entdeckten sie, dass der Vulkan noch immer aktiv ist: An mehreren Stellen dringen Gasblasen an die Wasseroberfläche.

Hörst du die Fledermäuse schreien?

Der zweite Schwerpunkt der Tage war das Thema Fledermäuse. Mit dem Fledermausforscher Martin Koch ging es in den nächtlichen Wald, um an
den Baumhöhlen die Ruheplätze der Fledermäuse zu suchen. Mit Hilfe eines Fledermausdetektors waren die Schreie der Fledermäuse zu hören. Kurz nach den ersten Tönen im Detektor beobachteten Großväter und Enkel die Fledermäuse beim Fang der Mücken. Eine Fledermaus hat großen Appetit: Bis zu 3000 Mücken frisst sie in einer Nacht.

Segen, singen, spielen, basteln

Ein weiterer Höhepunkt war die Heilige Messe in der Krypta des Klosters
von Maria Laach mit einem Benediktinermönch. Jedes Kind erhielt hier einen persönlichen Segen. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten waren die Tage gefüllt mit gemeinsamen Spielen, mit Singen und Basteln. Großväter und Enkel fuhren am Gründonnerstag zurück zu ihren Familien – um viele neue Eindrücken und Erlebnissen reicher.

Text: Hubert Tintelott
Fotos: Sabine Terlau

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