Freitagsklick: Diözesanwallfahrt - Auf Rädern, zu Fuß und mit der Bahn

Fri Sep 28 08:00:00 CEST 2018
"Herr, wir bringen in Brot und Wein unsere Welt zu dir" - über 150 Pilgerinnen und Pilger sangen diesen Liedruf auf der Diözesanwallfahrt am 22. September 2018. „Ich freue mich sehr, dass sich jedes Jahr mehr Menschen mit uns auf den Weg machen!“, sagte Diözesanpräses Peter Jansen.

Schon zuhause stimmten sich die Pilger spirituell mit einem Impuls ein. Ob zu Fuß, auf dem Rad, mit Bahn oder mit dem Auto: Schon für die Anreise zum Mariendom in Neviges hatte ein engagiertes Team mit Tobias Kanngießer Impulse vorbereitet. Vor dem Mariendom trafen die Pilgergruppen zu einer gemeinsamen Statio zusammen.

Im Gottesdienst roch es nach frischen Äpfeln: Familie Wemmers aus Neviges teilte die reiche Apfelernte dieses Jahres mit den Pilgerinnen und Pilgern. Die Schöpfung bewahren und sich sozial engagieren – das waren die Themen des Gottesdienstes.

In seiner Predigt sprach Diözesanpräses Peter Jansen das schmerzliche Thema dieser Tage an: Den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen hinter der Maske von Kirchlichkeit. „Mit pastoraler Autorität wurden Verbrechen an wehrlosen Kindern verübt. Wir bleiben ratlos zurück!“ Man solle sich berühren lassen vom Leid – und aktiv werden, forderte der Diözesanpräses.

„Segne du Maria“ – mit diesem stimmungsvollen Lied vor dem Gnadenbild und dem gemeinsamen Gebet der Pilgerinnen und Pilger endete der Gottesdienst im Mariendom. Die Kollekte von 360 € wurde zu gleichen Teilen für die Flüchtlingsarbeit im Projekt Blumenberg und den Mariendom gespendet.

Zum Schluss genossen die Wallfahrer die Gastfreundschaft der Kolpingsfamilie Hardenberg-Neviges. Sie verteilte im geschmückten Pfarrsaal das Essen. Die Gäste konnten die frischen Äpfel der Familie Wemmers und selbstgebackenen Kuchen genießen. Herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam und die Kolpingsfamilie Hardenberg-Neviges!

Text: Kolpingwerk DV Köln

Zum Vormerken: Im nächsten Jahr findet die Wallfahrt am Samstag, den 14. September, statt.

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